Projekt
Ziel des Unterrichtsabschnitts | Vorgehen / Inhalte | Hinweise | |
|---|---|---|---|
II. Vorbereitung des Projekts | |||
Nach einer Diagnose des Lernstands wird der Unterricht von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam geplant. | Um festzustellen, wo noch Lernbedarf besteht, wird eine Umfrage (Arbeitsblätter S. 5) durchgeführt. sich über das Thema informieren: Was brauchen wir an Hintergrund-Informationen, um unser Projekt erfolgreich durchführen zu können? | Arbeitsblätter S. 5: Umfrage | |
Diagnosesatz aus der Umfrage | Materialien zum Ausgleich von Defiziten | ||
Gemeinsam wird der Begriff „Höflichkeit“ bestimmt: Was verstehen wir / bei unserem Projekt unter Höflichkeit? | Ich kann ein Anliegen fremden / erwachsenen Menschen gegenüber angemessen formulieren und vertreten. | => keine Materialien | |
Ich kann erklären, was Höflichkeit ist. | => Schüler/innen-Lernstationen (M7): Die Lernstationen werden auf die Schüler/innen verteilt, die bei der Umfrage noch Lernbedarf angemeldet haben. Die Schüler/innen, die keinen Lernbedarf mehr haben, können sofort mit den „Arbeitsaufträgen Schüler/innen – Lernstationen“ beginnen. Beobachtungsbogen für die Arbeit an den Lernstationen für Schülerinnen oder Schüler | Materialien M6: „Notizzettel-Puzzle“ für die Arbeit an den Lernstationen Materialien M7: Lernstationen, vergrößern, (farbig) ausdrucken und laminieren. Arbeitsblätter S.6: „Arbeitsaufträge Schüler/innen – Lernstationen“ Materialien M8: Lernstationen / Vorschläge zum Vorgehen bei der Arbeit mit den Lernstationen | |
Ich kann begründen, warum man höflich sein sollte. | |||
Mir fällt es leicht, unter verschiedenen Verhaltensweisen diejenige herauszufinden, welche als höflich gilt. | Max Frisch , Höflichkeit (eventuell als Anschluss und Kontrast zu Wilhelm Busch (Lernstation 4)) Höflichkeit – das ist doch bloß eine leere Form! (Lernstation 14) Adolph Freiherr von Knigge, Über den Umgang mit Menschen | Arbeitsblätter S.6 Arbeitsblätter S.7 | |
Ich weiß, wer oder was „Knigge“ ist/war. | kurzer Vortrag der Lehrperson: Grundlage zum Beispiel: Rainer Erlinger, Klugheit statt Moral Hinweis auf möglicherweise ausgrenzende Funktion von Manieren. | Fremdes Angebot: | |
Ich weiß, woher das Wort „höflich“ stammt. | |||
Ich weiß, was in anderen Ländern oder Kulturen als höflich gilt. / Ich weiß, was früher höflich war. | Umfrage bei Mit-Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern … Umfrage bei Großeltern, alten Menschen | eventuell als Kapitel des Projektbuches | |
Gemeinsam den Begriff Höflichkeit gegen andere Begriffe abgrenzen / eine Definition des Begriffes Höflichkeit erstellen und auf Plakat im Klassenzimmer aufhängen. | Materialien M9: Lernstationen / mögliche Ergebnisse der Arbeit mit den Lernstationen | ||
Die Höflichkeitsregeln für den gewählten Anlass werden aufgestellt. |
| farbiger Tonkarton, dicker Stift | |
Der genaue Ablauf des Projekts wird festgelegt. |
| Verantwortung verteilen Erstellung von To-do-Listen | |
III. Die Durchführung des Projekts: ……………! | |||
IV. Die Auswertung des Projekts: Was haben wir gelernt? | |||
Die gemeinsamen Lernerfahrungen werden reflektiert, das Projekt evaluiert und das Lernergebnis festgestellt. | Blitzlicht (direkt im Anschluss) als erste spontane Rückmeldung | ||
Fragebogen ausfüllen / auswerten | |||
persönliche Lernergebnisse formulieren | Materialien M10: Klassenarbeit | ||
schriftliche Leistungsmessung (Beispiel für eine traditionelle Klassenarbeit, M10) |
