Anforderungssituationen
Für einen gläubigen Christen ist die biblische Schöpfungsgeschichte wahr, d.h. sie schildert die Entstehung der Welt und des Lebens genau so, wie sie stattgefunden hat. | Als Naturwissenschaftler kann man die biblische Schöpfungsgeschichte nicht akzeptieren. Sie widerspricht allen heutigen Erkenntnissen über die Entstehung der Welt und des Lebens. |
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Die Anerkennung der Urknalltheorie und Evolutionstheorie können sehr wohl mit dem Schöpfungsglauben verknüpft sein. Beide Seiten schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. | Die biblischen Schöpfungstexte enthalten eine bildhafte Sprache, die nicht wörtlich zu verstehen ist. Man muss den eigentlichen Sinn „herausfiltern“. |
Die natürlichen Prozesse bei der Entstehung und Entwicklung der Welt und des Lebens sind so fein abgestimmt und zielgerichtet, dass dahinter ein kluger „Designer“, nämlich Gott, erkennbar ist. | Je weiter die Naturwissenschaft in das Geheimnis des Universums und des Lebens vordringt, desto mehr ahnt sie etwas von der Existenz eines Schöpfers. |
Man kann nicht beides gleichzeitig sein: Naturwissenschaftler, für den die Vernunft Basis aller Erkenntnis ist, und gläubiger Christ, der an das Wirken Gottes in der Welt glaubt. | Eines Tages wird die Naturwissenschaft alle Wissenslücken geschlossen haben, sodass mit Gott nichts mehr erklärt werden muss. |