Gruppenpuzzle Teil 1: — Wie sind Specht und Ente an ihren Lebensraum angepasst?
Stockente ![]() ![]() Bildquelle: Roman Claus, Gerd Haala, Arbeitsblätter Biologie: Vögel, Ernst Klett Verlag, 1991 Beim Laufen an Land watschelt die Stockente unbeholfen und ihr Körper schwankt. Als typische Schwimmvögel sind Enten an das Leben im Wasser besonders gut angepasst. Dort bewegen sie sich schnell und fast mühelos. Wie ein Schiffchen liegt ihr flacher, kahnförmiger Körper auf dem Wasser und wird von den Schwimmfüßen angetrieben. Zwischen den drei nach vorne gerichteten Zehen spannen sich die Schwimmhäute. Beim Rückwärtsschlag eines Fußes sind die Schwimmhäute ausgebreitet und drücken die Ente vorwärts. Der andere Fuß wird gleichzeitig mit zusammengelegten Zehen nach vorne gezogen. Die Enten werden wie ein Luftkissenboot auf dem Wasser getragen. Die Luft hält sich zwischen dem lockeren Dunengefieder. Die darüber liegenden Deckfedern werden mit der Bürzeldrüse an der Schwanzwurzel gefettet und sind so wasserabweisend. | Buntspecht ![]() Bildquelle: Roman Claus, Gerd Haala, Arbeitsblätter Biologie: Vögel, Ernst Klett Verlag, 1991 Spechte sind an die Fortbewegung auf Bäumen, an senkrecht stehenden Ästen und Bäumen angepasst. Wenn der Buntspecht mit kurzen Sprüngen den Baumstamm hinaufklettert, geben die gebogenen spitzen Krallen des Kletterfußes dem Vogel wie Steigeisen Halt in der Rinde. Mit den zwei vorderen Zehen hält er sich in der Rinde fest, während die hinteren zwei ihn stützen und ein Abrutschen verhindern. Ein Herunterrutschen wird zusätzlich durch den Stützschwanz verhindert. Die Federn des Schwanzes sind ungewöhnlich fest, aber auch elastisch. |
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