Gruppenpuzzle Teil 2: — Nestbau, Brutpflege und Verhalten der Küken
Stockente ![]() Bildquelle: Roman Claus, Gerd Haala, Arbeitsblätter Biologie: Vögel, Ernst Klett Verlag, 1991 Im Herbst lassen sich manchmal die Balz und Paarbildung der Stockenten beobachten. Die Begattung erfolgt erst im darauf folgenden Frühjahr. Die Eiablage erfolgt in Nestern am Ufer. Das Weibchen legt im April oder Mai 7 bis 11 grünlich bräunliche Eier in das Bodennest. Nach 28 Tagen schlüpfen die Jungen aus und folgen der Mutter sofort auf das Wasser. Die kleinen Nestflüchter können gleich schwimmen und ernähren sich selbstständig. Das Weibchen betreut die Jungen noch acht Wochen, bis sie auch fliegen können. | Buntspecht ![]() Bildquelle: Claudia Dreher u. a., Natura 1, Biologie für Gymnasien BW, Ernst Klett Verlag, 2004 Im Frühjahr hört man beim Spaziergang im Wald oft kurze Trommelwirbel. Beim Näherkommen entdeckt man manchmal einen Buntspecht, der gerade einen trockenen Ast mit schnell aufeinander folgenden Schnabelhieben bearbeitet. Mit diesem Trommelwirbel kennzeichnet er sein Revier und versucht ein Weibchen anzulocken. Spechte schlafen und brüten in Höhlen. Ein Bundspechtpaar zimmert mit den Meißelschnäbeln in zwei bis vier Wochen die Bruthöhle bevorzugt in kernfaule Baumstämme. Ein kurzer, waagrechter Gang führt in die senkrecht in den Stamm geschlagene Höhle. Das Weibchen des Buntspechts legt 4 bis 7 weiße Eier auf die Holzspäne am Grund der Höhle. Männchen und Weibchen brüten gemeinsam. Nach 8 bis 12 Tagen schlüpfen Ende Mai oder Anfang Juni die nackten und blinden Jungen. Die Nesthocker werden dann 23 bis 24 Tage von den Altvögeln versorgt, bis sie flugfähig sind und sich selbst ernähren können. |
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